Umwelt

Unsere Beiträge zum Schutz der Umwelt

Unsere Verantwortung

Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung für alle Umweltschutzmaßnahmen. Alle Mitarbeiter von Interprint sind arbeitsvertraglich auf den Schutz der Umwelt im Rahmen ihrer Tätigkeit verpflichtet. Unternehmenskultur und Unternehmenspolitik setzen den Rahmen und schaffen ein Betriebsklima, in dem der Schutz der Umwelt Priorität be­sitzt.

Unsere Rohstoffe

Unsere wichtigsten Rohstoffe sind Dekorpapier und Dekordruckfarbe. Das bei Interprint verwendete Dekorpapier ist schwermetallfrei, Dekorpapierabfälle wer­den zur Wiederaufarbeitung in den Stoffkreislauf zurückgegeben. Die Dekordruckfarben von Interprint sind rein wässrig und organisch, es werden weder Schwermetalle oder andere anorganische Verbindungen bei den färbenden Bestandteilen und bei den Bindemitteln eingesetzt noch werden Lösemittel der Farbe zugesetzt.

Unser Umgang mit Wasser, Luft und Energie

Verschiedene Wasserkreisläufe sorgen für einen minimalen Frischwasserverbrauch. Zur Reinigung unserer Abwässer betreiben wir zwei Kläranlagen, zum einen zur Klärung der Reini­gungsabwässer aus unserer Druckproduktion, zum anderen zur Reinigung der Gal­vanik-Abwässer. Die Wasserqualität unserer geklärten Abwässer wird durch externe Stellen ständig kontrolliert und zertifiziert.

Unsere Druckfarben sind ausschließlich in Wasser gelöst. In unseren Druckmaschi­nen wird mit Heißluft die Druckfarbe getrocknet, so dass die Abluft aus unserer Pro­duktion keine luftbelastenden Stoffe enthält. Luftbelastungen durch Papierstaub fallen nur in geringen Umfang an, die mit Hilfe von Absauganlagen und Filtern aufgefangen werden. Andere Luftbelastungen, wie sie bei einigen Arbeiten in den Laboranlagen unserer Qualitätskontrolle entste­hen, werden ebenso über geeignete Absauganlagen minimiert.

Dem sparsamen Umgang mit Energie schenken wir besondere Beachtung. Das energieintensive Trocknen der bedruckten Papierbahn in unseren Druckmaschinen erfolgt mit gasbeheizten Heißlufttrocknern, welche für diese Art der Trocknung die beste Energieeffizienz aufweisen. Fast alle unsere Druckmaschinen sind bereits mit Wärmetauschern ausgerüstet, welche die Wärmeenergie der Abluft zum Aufheizen der Frischluft für den Trocknungsprozess nutzen. Eine Reduzierung des Primärener­gieeinsatzes um bis zu 30% wird hiermit erzielt. Überall, wo prozessbedingt heiße Flüssigkeiten wie Thermoöl oder Wasser gekühlt werden müssen, nutzen wir über Wärmetauscher die Abwärme zur Erhitzung von Brauchwasser und für die Raumhei­zung unserer Betriebsgebäude. Der größte Teil unserer Prozesskälte wird über ener­gieeffiziente Kühltürme erzeugt, ein großer Pufferbehälter erlaubt uns zudem, Käl­teenergie zu speichern. Zur Einsparung elektrischer Energie rüsten wir neue Druck­maschinen mit elektrischen Direktantrieben aus. Neben einem besseren Wirkungs­grad speisen diese Antriebe bei allen Bremsvorgängen Energie zurück in das Strom­netz.

Alle Maßnahmen zielen auf eine weitere Reduzierung des Primärenergieverbrauchs und auf eine effektive Nutzung der eingesetzten Energie.

Unser Umweltmanagement

Für alle in den Laboranlagen und Nebenabteilungen eingesetzten Gefahrstoffe existiert ein Stoffflussplan, der die Anforderungen an Lagerung, Verarbeitung, Hand­habung und Entsorgung dieser Stoffe regelt.

Die Trennung unserer Abfälle ermöglicht es, Dekorpapier, Verpackungsmaterial und Folie zur Aufarbeitung zurückzugeben. Spanplatten, Restholz und Restmüll gelangen zur thermischen Verwertung. Hausmüll und Klärschlamm aus der Produktionsabwas­serbehandlung werden deponiert. Die Entsorgung von Klärschlamm aus der Galvanikabwasserbehandlung sowie anderer Reststoffe übernimmt ein beauftragtes Spe­zialunternehmen.

Unsere Investitionen

Neuanlagen und Ersatzinvestitionen werden unter der besonderen Berücksichtigung umweltschutzmäßiger Ausstattung beschafft. Gezielte Investitionen werden in den Bereichen Energieeinsparung, Energierückgewinnung, Abfalltrennung, Wassermehrfachnutzung, Luftreinhaltung und Arbeitsplatzgestaltung vorge­nommen. Die Ausstattung der Produktionsanlagen mit energieeffizienter Ausrüstung ist wesentlicher Bestandteil der Investitionspolitik.

November 2007
InPrint Nr. 22