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29. Januar 2010 - Arnsberg
Ansichtssache(n) auf der ZOW
Einen neuen Standpunkt einnehmen, die Denkrichtung ändern: Interprint macht es auf der ZOW 2010 vor: Dort präsentiert das Unternehmen wieder auf kreative Weise seine Neuheiten, die aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen sind.
Es lohnt sich, Dinge in Frage zu stellen und sie aus einer anderen Perspektive anzusehen: Der Blick wird frei, neue Möglichkeiten eröffnen sich. Und vielleicht zeigt sich etwas, das man schon immer gesucht hat. „Ansichtssache(n)“ heißt das Thema des Messeauftrittes auf der ZOW 2010. Hierzu wird es nicht nur viele konkrete Ansichten von Interprint-Neuheiten geben. Das Ausstellungskonzept ermöglicht darüber hinaus eine vielschichtige Betrachtungsweise von Dekoren aus unterschiedlichen Perspektiven.
Die übergeordnete Struktur des Messestandes bilden geschwungene Wände mit Uni-Metallic-Oberflächen, die zusammen mit Dekorplatten eine spannende Installation erzeugen. Durch Überlagerungen und Verschachtelungen entstehen räumliche Effekte mit Licht- und Schattenwirkungen. Zusätzlich eröffnen Teleskope überraschende Einblicke. Ob von Ferne oder aus der Nähe: Unterschiedliche Sichtweisen fordern den Betrachter heraus, seinen eigenen Standpunkt zu finden. Im Mittelpunkt der Neuheiten stehen helle Holzdesigns, oft mit modernem, grau-grünen Farbtouch. Ein Renner verspricht das Dekor „Roxy“ zu werden, das auf der ZOW Premiere feiert.
Auch technische Innovationen eröffnen immer neue Perspektiven auf die Inneneinrichtung. So ermöglicht beispielsweise der Digitaldruck die schnelle Produktion kleiner Mengen in Premium-Qualität. Dazu wird Interprint einen Webshop auf seiner Internetseite installieren. Dieser bietet Digitaldrucklösungen im CMYK- und Tiefdruck-Farbraum auf speziellem Interprint-Papier.
Für einen glänzenden Auftritt auf der ZOW sorgt außerdem die Folien-Kollektion „Concept.F“, die sich durch brillante Oberflächen-Effekte auszeichnet. Hier zählen insbesondere aktuelle Hochglanz-Optiken zu den Hinguckern auf dem Messestand.
Den Standpunkt wechseln, offen sein für Veränderung – das ist eine logische Folge eines Prozesses, den Interprint seit einigen Jahren durchläuft. Angespornt von seiner Design-Philosophie „Fast Forward“ setzt das Unternehmen neue Standards im Bereich der dekorativen Oberflächen und sucht mit seinen Partnern Antworten auf Fragen, die bisher noch nicht gestellt wurden. Dieser Prozess inspiriert alle Beteiligten zu neuen Denkansätzen und führt zu nachhaltigen Lösungen. So kommen alle – fast forward – schneller voran. Mit diesem kreativen Schwung ist Interprint heute Inspirationswerkstatt für Designer, Möbelhersteller, Architekten und Ladenbauer.
Wie viele Facetten das Thema „Perspektivwechsel“ bei Interprint hat, erzählt auch das auf der ZOW erscheinende Booklet „Ansichtssache“. Spannende Beispiele zeigen, wie Interprint kontinuierlich in neue Richtungen denkt und in Bewegung bleibt.
Eine Banane als Kunstmetapher
1986 begann der Künstler Thomas Baumgärtel damit, in Nacht- und Nebelaktionen das Bild einer Banane an die Fassaden von Museen und Galerien zu sprühen. Anfangs strafverfolgt und sogar verhaftet, dehnte er seine Aktionen immer weiter aus. Mittlerweile kennzeichnen etwa 5.000 Bananen-Graffitis von ihm ausgewählte Orte in Deutschland, Europa und Übersee. Im Laufe der Jahre wich die anfängliche Ablehnung offener Zustimmung. Galeristen baten Baumgärtel nicht nur um eine gesprayte Banane an ihrer Fassade, mehr noch: die Banane fand den Weg in die Galerien und Museen hinein – sie galt selbst als Kunst. Im Dezember 2009 titelte das Wirtschaftsmagazin „brand eins“ sein Heft zum Themenschwerpunkt „Kunst“ mit einer Banane und erzählte die Geschichte des Künstlers, dessen gelbes Graffiti zur „Kunstmetapher“ und zum „inoffiziellen Logo der Kunstszene“ geworden ist.
Diese Geschichte hat Interprint zu seinem visuellen Leitmotiv der ZOW 2010 inspiriert: Ist es ein Graffiti oder Kunst? Ist es Dekorpapier oder die Vollendung eines Möbeldesigns? Es ist Ansichtssache. Immer schafft jedoch die Bereitschaft, Dinge anders zu sehen, die Voraussetzung für Innovation.
- Anmerkung für die Redaktion -
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Leo Bisping
INTERPRINT GmbH
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Die übergeordnete Struktur des Interprint-Messestandes bilden geschwungene Wände mit Uni-Metallic-Oberflächen, die zusammen mit Dekorplatten eine spannende Installation erzeugen.
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Ob von Ferne oder aus der Nähe: Unterschiedliche Sichtweisen fordern den Betrachter heraus, seinen eigenen Standpunkt zu finden.
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Eine Banane als Kunstmetapher: Die Bereitschaft, Dinge anders zu sehen, ist die Voraussetzung für Innovation.
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